Zusammenarbeit

Der Gesetz­geber erwartet von allen an der sozialen Arbeit beteiligten Stellen Kooperation, so z.B. in der Wohnraum­för­derung (§14 WoFöG). Auch bei der Grundsiche­rung für Arbeit­suchende wird die Zusammen­ar­beit aller Marktteil­neh­mer unter Führung der Agentur für Arbeit explizit verlangt. (§18 SGB II ). Das SGB VIII Kin­der- und Jugendhilfe fordert alle zur Zusammen­arbeit mit der freien Jugend­­hilfe auf. Ziel muss es sein, ge­plan­te Aktivitäten aufeinander abzustim­men und sich ge­gen­­seitig zu ergänzen.

Nach § 4 SGB XII Sozialhilfe sollen die Trä­ger der Sozial­hil­fe/ Eingliederungs­hilfe mit den Trägern der freien Wohl­fahrts­pflege zusammen­arbeiten. Die Träger der öffentlichen und der priva­ten Wohlfahrt sollen sich zum Wohle der Leistungsberechtigten gegenseitig wirksam ergänzen. Um diese Zusammenarbeit bittet der Autor.

Der Denkanstoß zu dieser Veröffentlichung kam aus dem Arbeitskreis Behindertenfragen in der Stadt Viersen. Inzwischen hat dieser aber –  warum auch immer – seine Mitarbeit aufgegeben, so dass der Autor sich allein an die Arbeit machte. Gleichwohl steht es den Mitgliedern des Arbeitskreises frei, diese Veröffentlichung bei ihrer eigenen Beratungsarbeit zu nutzen. Sie mögen sich bitte auch an einer laufenden Aktualisierung der Daten beteiligen.